Schadensersatzklagen gegen Monsanto

Gegen die pharmazeutische und chemische Industrie MONSANTO in den USA wurden Tausende von Schadensersatzklagen eingereicht, und zwar bis zum ...

Gegen die pharmazeutische und chemische Industrie MONSANTO in den USA wurden Tausende von Schadenersatzklagen eingereicht, und zwar wurden bis Mitte Oktober 2019 42.700 Schadenersatzklagen vor den US-Gerichten gegen MONSANTO eingereicht, das von der deutschen Firma BAYER für 63 Milliarden Dollar (rund 53,5 Milliarden Euro) aufgekauft wurde.

Der Grund für den Rechtsstreit gegen MONSANDO ist die Produktion und der Handel mit der aktiven Herbizid-Chemikalie Glyphosat, die beschuldigt wird, Krebs bei Menschen zu verursachen, die sie verwenden. Das Unternehmen bestreitet die krebserregende Wirkung des oberen Herbizids und leugnet damit jegliche Verantwortung für die Entschädigung der Kläger.

Im Jahr 2015 hat die Internationale Agentur für Krebsforschung der Weltgesundheitsorganisation Glyphosat als "wahrscheinlich karzinogen für den Menschen" eingestuft (Gruppe 2A).

Im Gegenteil, die Bundesagentur für die Bewertung öffentlicher Risiken (BfR), die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA), die Amerikanische Umweltbehörde (EPA), die Kanadische Agentur für das Management von öffentlichen Risiken (PMRA), die Australische Agentur für Risikobewertung (APVMA), der Japanische Ausschuss für Lebensmittelsicherheit, die New Zealand Environment Agency (EPA), die EU Chemicals Agency (ECHA).

Bisher wurden drei Verurteilungen gegen das Unternehmen von US-Primärgerichten erlassen, die dem Unternehmen Schadensersatz in Höhe von mehreren zehn Millionen Dollar zusprechen. Diese Entscheidungen akzeptieren, dass die Kläger durch Krebs wegen der Verwendung des oberen Herbizids verursacht wurden. Das Unternehmen (jetzt BAYER) hat gegen die oben genannten Gerichtsentscheidungen Berufung eingelegt. Das Unternehmen hat erklärt, dass es Berufungen mit allen rechtlichen Mitteln unterstützen wird. Über diese Berufungen wurde bisher keine Entscheidung getroffen.